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Hinzugefügt am: 10.01.2011 um 16:00 Uhr

Weihnachtsbaumverbrennen


Voller Erfolg ...
Kategorie: Verein
Erstellt von: S. Richter

Auch in diesem Jahr war der "Weihnachtbaum in Flammen" auf der Festwiese in Neuzelle ein voller Erfolg.

Über einhundert Gäste konnten begrüsst und fast genau so viele Bäume verbrannt werden.

Der Feuerwehrverein Neuzelle e. V. bedankt sich bei allen Unterstützern dieser zur Tradition gewordenen Veranstaltung. In diesem Zuge wünscht der Verein auch allen Bürgerinnen, Bürgern, den Besuchern dieser Internetseite und den Gästen des "Weihnachtsbaum in Flammen" einen guten Start in das neue Jahr, viel Erfolg beim Umsetzen der Vorsätze und vor allem Gesundheit.

Freundlichst
Der Feuerwehrverein Neuzelle e. V.

Zeitungsbericht der MOZ von Jürgen Pahn

Heiße Entsorgung ist beliebte Tradition

Neuzelle/Ziltendorf (moz) Die Freiwilligen Feuerwehren luden am Sonnabend traditionell zum gemeinsamen Verbrennen der Weihnachtsbäume ein. In Bries­kow-Finkenheerd musste die Veranstaltung wegen Überflutung der Festwiese ausfallen.

Lodernde Flammen: Ein Feuerwehrmann speist in Neuzelle das große Lagerfeuer mit einem weiteren Weihnachtsbaum. © Jürgen Pahn

In Neuzelle lud der Feuerwehrverein zum dritten Mal auf die Festwiese ein, hatte dort eine kleine Feuerstelle errichtet, auf der die Bäume den Flammen übergeben wurden. Jeder, der einen solchen mitbrachte, wurde mit einem Becher Gratisglühwein belohnt. Ein paar Meter weiter hatten zwölf Mitglieder des Feuerwehrvereins ihre Gulaschkanone aufgebaut, verkauften Erbsensuppe, Bockwurst, Glühwein und Tee, so dass rund 150 Gäste versorgt werden konnten. „Mit unserer Aktion wollen wir die Leute zum Jahresbeginn zueinander bringen und ihnen am Feuer ein gemütliches Beisammensein ermöglichen“ sagte Edwin van der Jagt, Vorsitzender des Feuerwehrvereins.

Zu den ersten Gästen gehörten die Familien Kroworsch und Malack. Sie freuten sich besonders darauf, zum Jahresbeginn viele Bekannte zu treffen. Timo Gmerek hatte seinen Weihnachtsbaum bereits zu Hause in handliche Stücke zerlegt. Sein Auto sei zu klein, um ihn ganz zu transportieren, sagte er. „Dies hier ist immer ein schönes Erlebnis“, erklärte Volker Luchs, „Weihnachten geht bis zum 6. Januar, aber dann muss der Baum weg.“

In Ziltendorf versammelten sich viele Einwohner bei Einbruch der Dunkelheit am Feuerwehrgerätehaus, wo die Freiwillige Feuerwehr und der Feuerwehrverein eine Fläche vom Schnee befreit hatten. Der dabei entstandene Schneeberg erwies sich als idealer Tummelplatz für die Kinder.

„Wir haben die Ziltendorfer zum 6. Mal hierher eingeladen“, erklärte Ehrenwehrführer Bernd Franke, „und stellen fest, dass die Weihnachtsbaumverbrennung von immer mehr Leuten angenommen wird.“ 150 bis 200 kamen an diesem Abend, brachten ausgediente Bäume im Neu-Verkaufswert von geschätzt 3500 Euro mit, um sie den Flammen zu übergeben. Doch darüber nachzudenken war müßig, gab es doch jede Menge zu erzählen. „Die Stimmung ist gut, Bratwurst und Glühwein schmecken“, fügte Hans-Joachim Hauck hinzu, „was will man mehr?“

Zu den Stammgästen gehörte Dieter Schapke, der als alter Floriansjünger ganz in Familie kam. Seinem Enkel Tim Marggraf (3) war das Gerede der Erwachsenen egal: Er konzentrierte sich auf seine leckere Bratwurst.