Mär 4, 2012

Lagerfeuer/Grünabfälle


Grünabfälle, Kompostierung und das VERBOT zum Verbrennen von Grünabfällen im Freien
Kategorie: Informatives
Erstellt von: S. Richter

Grünabfälle, Kompostierung und das
VERBOT zum Verbrennen von Grünabfällen im Freien

Im Land Brandenburg ist das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen im Freien verboten. Die den älteren Bürgern noch bekannten Regelungen mit den festgelegten Verbrennungszeiträumen und Verbrennungszeiten wurden abgeschafft.

Alljährlich im Frühling und Herbst sind dennoch immer wieder weithin sicht- und riechbare Feuer festzustellen. Reste der letzten Strauchschnittaktion, Gras und Laub werden auf diese Weise entsorgt. Dabei werden umweltschädliche Gase freigesetzt und durch die starke Rauchentwicklung wird zudem auch die Nachbarschaft stark belastet und belästigt. Auch werden durch das Verbrennen in nicht unerheblichen Maß Kleintiere getötet, die sich in den aufgeschichteten Grünschnitthaufen sehr schnell einnisten.

Gartenabfälle, wie Rasenschnitt, frischer Baum- und Strauchschnitt und Laub, dürfen grundsätzlich nicht verbrannt werden. Es liegt eine Beseitigungspflicht von Abfällen vor, die nach § 27 Abs. 1 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz nur in zugelassenen Anlagen erfolgen darf.

Es ist ein Irrtum, diese Beseitigung von Abfall mit dem so genannten „Kleinen Feuer“ (Größe von 1 m³) gleichzusetzen. Diese Feuer dürfen nur mit naturbelassenem und trocknem Holz betrieben werden. Ihnen wird ein Nutz- oder Unterhaltungszweck, wie z. B. der Betreibung von Kochstellen, Gartenpartys oder geselligen Lagerfeuern, zugeordnet und nur dafür sind sie gestattet.

Diese Regelung auf Feuer mit pflanzlichen Abfällen auszulagern, wird mit einem Verwarn- oder Bußgeld geahndet! Entsprechende Kontrollen werden von der zuständigen Behörde durchgeführt.

Weitere Informationen erhalten Sie im Amt Neuzelle unter der Telefonnummer 033652 8 35 0.

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