Jun 26, 2011

GESCHAFFT


130 Jahre Feuerwehr Neuzelle
Kategorie: Allgemein
Erstellt von: S. Richter

Am 26.06.2011 um ca. 2:00 Uhr früh verließen die letzten Gäste das Festareal der 130-Jahr-Feier.

Die Resonanz am Festtag war erstaunlich. Grob geschätzt waren über 1.500 Besucher auf der Festwiese. Clara Himmel von BB-Radio, selbst Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr, moderierte den Tag von Anfang bis Ende. Am Abend spielte die Band "Lausitzer Spitzbuben" auf und unterhielt die Gäste.

Der Wettkampf "Stärkster Feuerwehrmann" so David Schulz war ein voller Erfolg, von den 20 gemeldeten Wettkämpfern traten 18 an. Gewonnen hat Sven Geppert von der Freiwilligen Feuerwehr Pinnow, herzlichen Glückwunsch dazu.
Überlegungen zu Folge, wird in Erwägung gezogen, solch einen Wettkampf in kürzerer Zeit zu wiederholen.

Ortswehrführer Frank Menzel und das Festkomitee, dass ein Jahr an der Vorbereitung feilte, waren vollauf zufrieden.
Nach dem Festumzug mit alter und neuer Technik und allen Ortsfeuerwehren des Amtes Neuzelle sowie den ortsansässigen Vereinen vom Brauhausplatz zum Festareal in die Waldstraße und den Worten zur Eröffnung von Amtswehrführer Mike Materne, wurde das Fest offiziell eröffnet.

Wir möchten uns bei allen Sponsoren, Helfern und den Kameraden des Festkomitees bedanken. Ein weiterer Dank an die Landesfeuerwehrschule zur Bereitstellung einer Drehleiter mit Korb und dem dazugehörigen Bedienpersonal.

Die Bilder und eine Liste sämtlicher Sponsoren folgen in aller Kürze.

MOZ-Artikel vom 27.06.2011 / Jürgen Pahn / Link

Neuzelle (moz) Auf der Festwiese wurde am Sonnabend der 130. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr gefeiert. Es gab ein buntes Unterhaltungsprogramm, Kulinarisches, Angebote für Kinder und einen sportlichen Wettkampf.

Bereits um 11 Uhr trafen sich die Neuzeller Feuerwehrleute zum ökumenischen Gottesdienst auf dem Stiftsplatz im Kloster, wo die Pfarrer Dr. Uwe Weise und Ansgar Florian für die Arbeit der Feuerwehr himmlische Hilfe erbaten. Mit Weihwasser segnete Ansgar Florin die Einsatzfahrzeuge.

Zur Mittagszeit startete der Umzug, an dem sich Wehren aus dem Amtsbereich sowie Gäste aus den Partnergemeinden Langenberg und Stary Kisielin (Polen) beteiligten. Allen voran fuhren zwei historische Fahrzeuge, die vom EKO-Spielmannszug begleitet wurden. Abordnungen des 1. Kummerower Traditionsvereins und der Neuzeller Schützengilde mit eigenem Spielmannszug und komplettem Hofstaat liefen im Festumzug mit.

Detlef Korn, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, überbrachte Glückwünsche zum Jubiläum – verbunden mit dem Dank dafür, dass die Neuzeller Flo­riansjünger jederzeit ihre Aufgaben – löschen, retten, schützen, bergen – erfüllen. „Trotz finanzieller Sorgen, die wir alle im ländlichen Raum haben“, so Korn, „seid ihr immer ein starker und zuverlässiger Partner, dafür gebührt euch unser Dank.“

Der Vorsitzende hatte zum Jubiläum ein Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes Oder-Spree mitgebracht. „Das möchte ich einem Mann überreichen, der immer für die Feuerwehr da ist, seine ganze Kraft trotz vielfältiger weiterer Aufgaben dafür einsetzt und schlichtweg das Herz am richtigen Fleck hat“, sagte er und bat Neuzelles Amtsdirektor Hans-Georg Köhler, selbst Mitglied der Feuerwehr, nach vorn. Dieser war sichtlich überrascht und sagte: „Wir Feuerwehren sind für euch Bürger da. Feiert mit uns und sagt euren Enkeln, dass die Feuerwehr Nachwuchs braucht.“

Der Amtsdirektor würdigte auch das Engagement der Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung. Er dankte den Angehörigen, die so manche Last auf sich nehmen, wenn ihre Ehe- oder Lebenspartner, Freunde oder Freundinnen zur Ausbildung oder zum Einsatz gerufen werden. Bürgermeister Dietmar Baesler gratulierte im Namen der Gemeindevertretung und des Ortsbeirates. Er würdigte das Wirken der Kameraden im Ort und dankte dafür, dass diese auch zur Stelle seien, wenn es darum gehe, andere Vereine zu unterstützen.

Zu den Höhepunkten des Tages zählte der Wettkampf „Stärkster Feuerwehrmann“, für den sich 18 Feuerwehrleute – darunter einige aus dem Spree-Neiße-Kreis und aus Cottbus – eingetragen hatten. Unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer ging es unter anderem darum, einen Barkas B 1000 zu ziehen, einen fast 100 Kilogramm schweren Traktorreifen fünfmal zu wenden und ein dickes B-Strahlrohr am ausgestreckten Arm möglichst lange waagerecht zu halten. Am Ende siegte Sven Geppert aus Pinnow.

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